Laufende Kosten eines KI-Agenten, nachgerechnet an 200 Bestellungen am Tag
Was ein KI-Agent an laufenden Kosten verursacht: Token-Preise verständlich erklärt, eine Beispielrechnung für die Auftragserfassung aus Mails und drei Stellschrauben, die die Rechnung klein halten.
Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 EU AI Act. Verantwortlich für die Veröffentlichung: Sophera Consulting.
Zwei US-Dollar kostet eine Million Eingabe-Token bei Claude Sonnet 5.5, zehn Dollar eine Million Ausgabe-Token. So steht es in der Preisliste von Anthropic, Stand Oktober 2026. Mit diesen beiden Zahlen lassen sich die laufenden Kosten eines KI-Agenten ausrechnen, bevor er überhaupt gebaut ist. Wer nach den laufenden Kosten fragt, erwartet meist eine Monatspauschale in der Größenordnung einer Softwarelizenz. Die Rechnung unten landet deutlich darunter.
Woraus die laufenden Kosten eines KI-Agenten bestehen
Ein Agent schickt bei jedem Vorgang Text an ein Sprachmodell und bekommt Text zurück. Abgerechnet wird beides in Token, also in Wortbestandteilen. Zur Eingabe gehört alles, was das Modell lesen muss: die Arbeitsanweisung, die Kundenmail, der Inhalt des Anhangs und der passende Auszug aus den Stammdaten. Ausgabe ist, was es zurückschreibt, etwa ein ausgefüllter Auftrag im Format Ihres ERP.
Diese Nutzungskosten sind bei unseren Agenten die einzigen laufenden Kosten. Der Modellanbieter rechnet sie direkt mit Ihnen ab. Eine Betriebspauschale oder ein Abo gibt es nicht. Der Wartungsagent, der den Betrieb überwacht und die Schnittstellen auf Änderungen prüft, ist im Festpreis enthalten. Er verbraucht beim Arbeiten selbst Token, und die stehen ebenfalls auf Ihrer Rechnung beim Modellanbieter.
Beispielrechnung für die Auftragserfassung aus Mails
Angenommen, ein Großhändler erhält 200 Bestellungen am Tag per Mail, viele mit PDF im Anhang. Der Agent liest jede Mail, erkennt Kunde, Artikel, Mengen und Liefertermin, gleicht alles mit den Stammdaten ab und legt den Auftrag im ERP an. Was er nicht eindeutig zuordnen kann, landet mit markierter Rückfrage beim Innendienst.
Für die Rechnung nehmen wir je Bestellung 5.000 Eingabe-Token und 800 Ausgabe-Token an. Beide Werte sind Annahmen für dieses Beispiel. Wie viele Token es bei Ihnen sind, hängt an der Länge Ihrer Mails und Anhänge.
- Eingabe: 200 mal 5.000 ergibt 1 Million Token am Tag, das sind 2 Dollar.
- Ausgabe: 200 mal 800 ergibt 160.000 Token am Tag, das sind 1,60 Dollar.
- Zusammen 3,60 Dollar am Tag. Bei 21 Arbeitstagen rund 76 Dollar im Monat.
Je Bestellung sind das knapp zwei Cent. Auf der anderen Seite steht die Zeit, die heute jemand im Innendienst mit dem Abtippen verbringt. Wie Sie diese Zeit in Euro umrechnen, zeigt der Artikel über die Kosten manueller Prozesse.
Drei Stellschrauben, mit denen die Rechnung klein bleibt
Ein kleines Modell für die einfachen Schritte
Ob eine Mail überhaupt eine Bestellung ist, muss nicht das stärkste Modell entscheiden. Claude Haiku 5.5 kostet laut derselben Preisliste 0,10 Dollar je Million Eingabe-Token und 0,50 Dollar je Million Ausgabe-Token, ein Zwanzigstel von Sonnet. Sortiert ein kleines Modell vor und bekommt das größere nur die eigentliche Auslesung, zahlen Sie für einen Teil der Arbeit den kleinen Preis.
Die Arbeitsanweisung zwischenspeichern
Die Anweisung an das Modell ist bei jeder Bestellung dieselbe. Anbieter halten solche wiederkehrenden Teile im Zwischenspeicher und berechnen beim erneuten Lesen nur einen Bruchteil, bei Sonnet 5.5 sind es 0,10 statt 2 Dollar je Million Token. Machen in unserem Beispiel 2.000 der 5.000 Eingabe-Token die feste Anweisung aus, sinkt die Tagesrechnung von 3,60 auf rund 2,85 Dollar, solange die Bestellungen in kurzen Abständen hereinkommen.
Was nicht eilt, über Nacht verarbeiten
Ein Abgleich von Lieferantenrechnungen mit Bestellungen muss nicht in Sekunden fertig sein. Solche Aufgaben laufen über die Batch-Schnittstelle, für die Anthropic 50 Prozent Rabatt auf Ein- und Ausgabe gewährt.
Wenn die Modelle im eigenen Haus laufen
Auf Wunsch laufen die Modelle auf Ihrer eigenen Hardware. Dann verlassen die Daten das Haus nicht, für Kliniken das stärkste Argument. Dann entfällt die Token-Rechnung, dafür fallen Anschaffung, Strom und Betreuung der Hardware an. Dazwischen liegt ein gemieteter Server in einem europäischen Rechenzentrum mit fester Monatsmiete. Welcher Weg sich trägt, entscheidet die Menge pro Tag. Das rechnen wir vor der Entscheidung für das ganze Haus durch und nicht für einen einzelnen Prozess.
Woran Sie ein ehrliches Angebot erkennen
Die laufenden Kosten eines Agenten lassen sich vorab ausrechnen. Verlangen Sie diese Rechnung mit Ihren Mengen: Vorgänge pro Tag, Token je Vorgang, Modell und Preis. Steht stattdessen eine monatliche Pauschale für Betrieb oder Plattform im Angebot, bezahlen Sie mehr als die Rechenleistung, und Sie sollten nachfragen, wofür.
Sophera Consulting baut den Agenten zum Festpreis in ein bis zwei Tagen, mit Wartungsagent und ohne Abo. Danach zahlen Sie nur, was die Modelle tatsächlich verbrauchen. Welcher Prozess bei Ihnen den Anfang macht und mit welchen Mengen zu rechnen ist, klären wir im kostenlosen Automations-Check.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt.